Ist das schon einmal jemandem aufgefallen? Visio bietet seit der Version 2013 einen Importfilter an, mit dem dwg- und dxf-Dateien direkt geöffnet werden können. Allerdings: der Maßstab ist dann falsch. Oben: die Originalmaße der dxf-Zeichnung; unten: ein Machmessen mit Hilfe des Shapes „Bemaßung“.
Ich verstehe es nicht ganz. Während in der Registerkarte Start in der Gruppe Bearbeiten die Symbole mit „Layer“ beschriftet sind, werden sie in sämtlichen Dialogen (Layer zuweisen, Layereigenschaften, Markieren / Nach Typ auswählen, Überprüfen / Shape-Berichte) mit „Ebenen“ bezeichnet (was übrigens sprachlich nicht korrekt ist). Hätte man das nicht einheitlich benennen können. Warum belässt man nicht den Begriff „Layer“?
Erstellt man in Visio einen Bericht, werden normalerweise die Shapes eingesammelt, die auf einem bestimmten Layer liegen. Erstaunlicherweise werden im Assistent in Visio 2016 „Shape-Berichte“ die Layer „Ebenenname“ genannt.
Wenn Sie Visio zwei Shapes markieren und gruppieren, erzeugt Visio ein drittes Shape. Sie gelangen in die Gruppe, um eines der Mitgliedsshapes zu verändern, indem Sie die Gruppe markieren und mit einem zweiten Klick das Element in der Gruppe markieren.
Alternativ kann man auch über das Kontextmenü in die Gruppe gelangen. Visio öffnet nun ein zweites Fenster, in dem man die Mitgliedsschapes, verschieben, formatieren, löschen oder neue Shapes hinzufügen kann. Interessanterweise zeigt er diese Aktionen im ersten Fenster synchron an.
Eine interessante Sache, die mir bislang nicht aufgefallen ist.
Für eine Vorlage habe ich einen Anmerkungsblock erstellt. Damit niemand diesen Block ändert, löscht oder verschiebt, habe ich ihn auf einen Layer(block) gelegt. Und diesen gesperrt.
Die Anmerkungen liegen auf einem Layer. Dieser ist gesperrt.
Eigentlich wäre es praktisch, dachte ich mir, diesen Layer auch für den Rahmen zu verwenden. Erstaunlicherweise taucht der Layername „block“ in der Liste der Layer nicht auf. Ein neues Anlegen wird mit einer Fehlermeldung quittiert.
Geht nicht!
Also: Layer entsperren, nun kann er zugewiesen werden und anschließend den Layer wieder mit einem Schutz versehen.
Geht doch!
Geht doch! Aber gewundert habe ich mich schon ein bisschen.
Das ist lustig … das ist mir noch nie aufgefallen. Wenn man mehrere Shapes gruppiert, so werden die Quickinfos von allen Mitgliedsshapes angezeigt, wenn der Mauszeiger darüberfährt.
Hätte Microsoft konsequent bei allen Shapes, die in den Schablonen zur Verfügung gestellt werden, die Gruppen „gesperrt“, dann würde so etwas nicht passieren – mit einem zweiten Klick gelangt man in die Gruppe und kann ein Mitgliedselement der Gruppe verschieben.
Manchmal möchte ein Teilnehmer in einer Visio-Schulung wissen, wie man gruppierte Shapes erstellen kann, bei denen der Benutzer nicht aus Versehen mit einem zweiten Klick in die Gruppe gelangen kann. Die Antwort: über die Registerkarte Entwicklertools / Shape-Design kann im Dialogfeld „Verhalten“ eingestellt werden, dass „nur die Gruppe“ ausgewählt wird. So wird verhindert, dass man aus Versehen mit einem zweiten Klick ein Mitglied der Gruppe selektiert und somit verändert. Natürlich kann der Anwender diese Option aufheben – aber so etwas geschieht nicht aus Versehen.
Gestern eine Visio-Schulung zum Thema „Raumplanung“. In der Schulung tauchte eine interessante Frage auf: „Warum erscheint der Layer „bewegliche Einrichtung“ nicht in im Dialogfeld „Auswählen nach Typ“, wenn ich in der Registerkarte Start auf das Symbol „Markieren“ klicke? Die Antwort ist schnell gefunden: Ist der Layer in den Layereigenschaften gesperrt (Start / Bearbeiten / Layer / Layereigenschaften), so wird er auch nicht zum Markieren angeboten.
Mit Kommentaren stellt Visio eine nützliche und einfache Technik zur Verfügung, mit der ein Workflow innerhalb von mehreren Mitarbeitern dokumentiert werden kann.
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